Der Klimawandel

von Jonas Woldt

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Inhaltsverzeichnis

Deckblatt Seite 1

Inhaltsverzeichnis Seite 2

Einleitung Seite 3

Klimakonferenz von Bali Seite 3

Kader auf dem Ökotrip Seite 4

Schluss Seite 5

Quellenverzeichnis Seite 6

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Referat Klimawandel

Einleitung

In diesem Referat werde ich zum einen über die Klimakonferenz in Bali sprechen. Dabei werde darauf eingehen das es nicht zum Durchbruch kam und sie mit einem Kompromiss endete. Ein Grund hierfür waren die sehr unterschiedlichen Postionen der Konferenz-teilnehmer.

Desweiteren gehe ich auf die Energipolitik, speziell Kohlekraftwerke, in China ein. Die chinesischen Kohlekraftwerke sind veraltet und haben eine geringe Effizienz und haben einen höheren Schadstoffausstoß als die amerikanische Automobilindustrie.

Klimakonferenz in Bali

Viele erwarteten in Bali einen großen Durchbruch. Es sollte ein Nachfolgeabkommen des Kyoto-Protokolls werden mit strengeren Emissionszielen.

Ein Emissionsziel im Kyoto-Protokoll die Verminderung des CO2 -Ausstoßes um 5 Prozent bis 2012 mit den Werten von 1990 als Grundlage.

Dies war ein erster kleiner Schritt der nicht einmal eingehalten wurde. Weder die EU noch hielt dieses Ziel ein, noch die Weltgemeinschaft als Ganzes.

Zudem zeigt diese Abkommen, dass kein Land beitreten wird, wenn es keine unmittelbaren Vorteile ziehen kann. Dafür sind die USA das beste Beispiel.

Hinzu kommt, das Russland entweder aus der Kyoto-Vereinbarung austreten beziehungsweise einem Folgeabkommen gar nicht erst beitreten. Grund hierfür ist, das nach dem wirtschaftlichen Einbruch der 90´er Jahre die Wirtschaft jetzt wieder im Wachstum begriffen ist. Dies gilt auch für andere osteuropäischen Staaten. Außerdem besteht die Gefahr das nicht mehr die USA Konferenzen und Abkommen behindern oder abschwächen, sondern Russland.

Durch ein solches hindern zum einem notwendige Maßnahmen durchzusetzen und zum anderem führt dies zu keinen großen technischen Fortschritt.

Im kommenden Phase des Abkommen s (2008 – 2012) ist geplant, das sich die Indutrie der reicheren Staaten Emissionsrechte auch in Entwicklungsländern kaufen können. Dort lassen sich große Mengen von Emissionen einsparen auch mit der dort vorhandenen Technologie. Daher würde dies keinen besonderen Fortschritt bedeuten selbst wenn die Ziele der Minderung verdoppeln würde.

Fortschritte sind nur im „kleinem“ Rahmen zu erreichen, wie in dem Treffen zum dem der amerikanische Präsident Bush geladen hatte : die größten Co2-Produzenten und die großen zukünftigen Emittenten (Verschmutzer) wie China, Indien, Mexiko, Brasilien und Südkorea. Dadurch verändert sich die Basis der Verhandlungen. So hat China bisher immer die G77 vertreten, die große Koaliton der Entwicklungsländer. Die sind in den nächsten Jahrzehnten nicht an die Minderungspflichten gebunden. Dies brachte China Vorteile wie zum Beispiel Zugang zu den afrikanischen Ressourcen.

Doch China ist für kleine Zugeständnisse bereit. So senken moderne Kraftwerke nicht nur den CO2-Ausstoß sondern haben eine höhere Effizienz. Dies spart Ressourcen was finaziell

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sehr wichtig ist, da diese in den nächsten Jahren stetig teurer werden. Außerdem will China mit anderen Ländern Technologie-Pionier sein, damit es spätere entsprechende Technologien nicht teuer einkaufen muss.

Das nächste Problem sind Schwellen- und Entwicklungsländer die einem solchen Kreis nicht angehören und weiter ungehindert CO2 abgeben. Die deutsche Kanzlerin Frau Merkel machte den Vorschlag für alle Länder die Klimaziele pro Kopf verbindlich zu regeln wenn diese das Niveau der Industrieländer erreichen. Doch das würde nur eine Umverteilung der Emissionsrechte mit sich bringen.

Eine alternative Lösung wäre, wenn die Industrieländer den Durchbruch im Klimaschutz geschafft haben, die anderen Länder durch günstige Fonds deren Technik anzupassen. Leider ist es nicht möglich Emissionsminderung zu betreiben und gleichzeitig und die Wachstumschancen gerecht zu verteilen.

Wenn man die ökonomischen Verhandlungslösungen in Betracht zieht, stellt sich die Frage, ob diese reichen. In einigen Jahren, wenn die klimatisch bedingten Katastrophen schlimmer werden, könnte der politische Druck alle an einen Tisch bringen. Doch in diesem Fall würden sich die Länder erst einmal selber schützen durch entsprechende bauliche und ander Maßnahmen.

Kader auf dem Ökotrip

China gilt als einer der größten CO2-Emittenten. Zum Teil liegt dies auch an den vielen Kohlekraftwerken. Doch diese sind inzwischen zu 60 Prozent mit deutscher Siemens -Technologie ausgestattet. Ein chinesisches Werk hat eine Effizienz von 28 Prozent, die mit westlicher Technik zwischen 43 und 58 Prozent.

Dies ist auch eine Frage die den Klimaschutz betrifft. China verursacht allein fast 14 Prozent der weltweiten CO2-Emission und wird 2010 die USA an der Spitze ablösen. Dies liegt vor allem an den Kohlekraftwerken im Hinterland, die veralteter Technologie ans Netz gehen. Im Moment geht alle zwei Wochen ein Kraftwerk ans Netz.

Grund für diesen Umstand liegt darin begründet, das die Provinzen und Stadtregierungen ni

nicht das Geld dafür haben.

In den letzten 3 Jahren stieg der globale Kohleverbrauch so schnell wie in den 23 Jahren vorher. 90 Prozent des Anstiegs wurde durch Chinas Bedarf verursacht.

Das in China Stromerzeugung über Kohlekraftwerke größtenteils abgedeckt wird, liegt daran das es erstens sehr viele Kohlevorkommen gibt und zweitens gibt es viele kleine private Kohleminen mit furchtbaren Arbeitsbedingungen und geringer Entlohnung. Auf der anderen Seite können Millionen von Chinesen nur so ihre Ernährung sichern und daher schwer von ihnen zu verlangen die Emissionen zu mindern. Dazu kommt das das chinesische Amt für Umweltangelegenheiten das Argument vertritt, China sei ein Entwicklungsland und das seine Pro-Kopf-Emission ohnehin unter dem Weltdurchschnitt lägen.

Dieser Argumentation widerspricht Greenpeace. So sind schon Folgen des Klimewandels auch in China zu erkennen: die Gletscherschmelze im Himalaya, zerborsten Gletscherseen im Quellgebiet des Gelben Flusses. Die führt erst zu Überschwemmungen und dann zu Dürren. Auch ist die Wasserversorgung von etwa 120 Millionen Menschen gefährdet.

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Im Süden treten vermehrt Taifune,längere Hitzeperioden im Landesinneren und warme Winter im Norden auf.

Greenpeace fordert daher von der Regierung dringend etwas gegen den billigen Kohlepreis zu unternehmen.

Viele Chinesen wissen schon heute von den Zusammenhängen, aber sie sind anscheinend noch soweit etwas zu unternehmen, das sie zur Zeit schon mit den Alltagsproblemen kämpfen.

Ein Schritt in Richtung Klimaschutz der Regierung ist die Steigerung der Energieeffizienz

um 20 Prozent von 2006 bis 2010. Ob dies nun aus Umweltschutzgründen geschieht oder aus energiepolitischen Gründen lässt sich schwer sagen. Offiziell heißt es laut Regierung die Energieeffizienz wachsen muss statt wie früher die Wachstumsziele.

So wurde auf einer Tagung beschlossen jedem Industriezweig künftig spezifische Energie-sparvorschriften zu machen. Die Zentralregierung plant entsprechende Verträge mit den 1000 größten Unternehmen des Landes abzuschließen. Darauf sollen dann Verträge

auf Provinz-, Kreis- und Stadtebene folgen. Im weiteren ist die Kohlevergasung im Gespräch , bei der kaum Emissionen anfallen – die ideale Lösung für China. Nur befürchten einige den Ausverkauf westlicher Technologie während China von der Bringschuld der alten Industrieländer spricht.

Schluss

Abschließend zum Abschnitt Klimakonferenz in Bali lässt sich sagen das die Gefahren des Klimawandels mit seinen kommenden und auch bereits spürbaren Auswirkungen ernst genommen werden müssen. Daher sollten Strategien entwickelt und Maßnahmen ergriffen werden, die in unseren Möglichkeiten liegen.

Ob die Gefahr vom Ausverkauf westlicher Technologie besteht, oder ob die alten Industriestaaten China gegenüber eine Bringschuld haben lässt sich nicht beantworten. Aber die Zeit die in diesem Streit verloren wird, können wir uns nicht leisten. Schließlich lässt sich der Klimawandel ohne China nicht aufhalten.

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Quellenverzeichnis

Text: Quellen für dieses Referat waren das Interview „Die Illusion der Weltgemeinschaft“ und der Kommentar „Kader auf dem Ökotrip“. Beide erschienen in der Zeitung „die Zeit“

Foto: Google

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